Warum prozessorientierte Beratung erfolgreicher ist!

Warum prozessorientierte Personalent­wicklung und Organisationsentwicklung?
Je mehr man die Komplexität der zu bewältigenden Probleme anerkennt, und je mehr die Beratung zu einem multidisziplinären Unterfangen wird, desto mehr tritt eine zusätzliche Dimension der Beratung auf, die aus der Organisationsentwicklung kommend, als Prozessberatung bezeichnet wird. [nach Kirsch, 1997, 247]

Inhalts- vs. prozessorientierter Beratung
Inhaltsorientierte Beratung gibt ihnen Empfehlungen. Prozessorientierter Bera­tung löst ihre Probleme. Die Unterscheidung von inhalts- und prozessorientierter Beratung umfasst keineswegs das breite Spektrum der Beratung, sondern begrenzt sich vielmehr auf die möglichen Rollen des Beraters.Hier stellt sich dann die Frage, ob sich der Berater stärker am Problem bzw. den Probleminhalten oder aber an den bei der Problemhandhabung ablaufenden inhaltlichen und humanen Prozessen orientiert und auch orientieren soll. Beide Arten der Beratung sind dabei natürlich als idealtypisch zu interpretieren, die sich in realen Beratungsprozessen so kaum auffinden lassen: Hier wird sich die Beraterrolle wohl zwischen diesen idealtypischen Beratungsarten bewegen.
axiocon versteht sich von der Grundphilosophie als prozessorientierte Beratung für Personalentwicklung und Organisationsentwicklung. Selbstverständ­lich werden inhaltliche Themen ebenso diskutiert und eingebracht, wenn dies sinnvoll erscheint. Speziell in Seminaren, Workshops und Trainings.

Das axiocon-Prinzip der Organisationsentwicklung
Das prozessorientierte Beratungsvorhaben betont im Beratungsablauf sehr stark die prozessualen Aspekte, um damit die Umsetzung der erarbeiteten Strategien und Maßnahmen und die langfristige Anpassungs- und Lernfähigkeit der Klientenorganisation sicherzustellen. Das Prinzip der Organisationsentwicklung ist hierbei eine umfassende Grundlage für potentielle Gestaltungsformen zur Erreichung der genannten Zie­le. Die Berücksichtigung der Individualität des Untersuchungsbereiches steht an oberster Stelle. Insofern die Problemdefinition durch den Klienten und Berater kritisch hinterfragt wird und insofern diese Situationsdefinition die quantitative sowie die intuitive Einschätzung betreffende quali­tative Aspekte umfasst, rückt die Kommunikation zwischen Berater und Klient in den Vordergrund. Kom­munikative Prozesse sind für den prozessorientierten Berater nicht nur in der Phase der Problemdiagnose von Bedeutung, sondern auch während des gesamten Beratungsprozesses und bei den Präsentationen der Zwischen- und Endergebnisse. Dadurch steigt die Chance der Absicherung der für Strate­gieumsetzungen notwendigen Commitments sowie des notwendigen Know-how und damit die Chance zur Gewährleistung einer langfristigen Lern- und Wand­lungsfähigkeit. Die symmetrische Berater-Klienten-Beziehung ist für die bereits explizierte Zielsetzung einer verbesserten Implementierung ein weiteres wichtiges Merkmal: Der Berater bringt die strategischen Me­thoden und Denkweisen ein und übernimmt die Moderatorfunktion, während die inhaltliche Problemlösung vom Klienten getragen wird. Hierbei ist eine möglichst breite Prozessbeteiligung vor allem der operativen Führungskräfte notwendig, um die Mobilisierung und Identifikation mit den neuen Methoden und Denkweisen zu fördern.

Die Frage der Erfolgszurechnung
Ein prozessorientiertes Vorgehen weist neben den genannten Stärken aber auch Schwächen auf, wie beispielsweise das Problem der Erfolgszurechnung (begründet unter anderem dadurch, dass die Übernah­me von Denkweisen und der erfolgreiche Ablauf von Verständigungsprozessen einer klaren Messbarkeit entziehen), den in der Regel der Zeit- und Kostenaufwand eines partizipativen Beratungsvorgehens (eine erfolgreiche Implementierung kann diesen Faktor aber stark relativieren) und das Problem, dass Manage­mentfähigkeiten sowie entsprechende Lern- und Kooperationsbereitschaft vorausgesetzt werden, die nicht immer vorhanden sind.Dies führt oft dazu, dass der inhaltsorientierte Weg bestritten wird, bei dem der Berater seine vorrangige Aufgabe und der Bearbeitung der in der Regel vom Klienten definierten Probleme sieht. Die inhaltliche Problemlösung steht im Vordergrund und wird im Extremfall völlig losgelöst von Verhaltensaspekten, po­litischen Erfordernissen sowie ungeachtet notwendiger Verständigungsprozesse erarbeitet. Unter Einsatz meist hochentwickelter analytischer Instrumente analysiert er die Problemsituation und entwickelt Lö­sungsvorschläge, die meist in gutachterlicher Form angeboten werden.


Unser Fazit ist unser Anspruch

Wir unterstützen mit axiocon Unternehmen in Verände­rungsprozessen und helfen den Beteiligten durch qualifizierte Methoden zu nachhaltigen Lösungen zu kom­men. Prozessorientierung ist langfristig immer erfolgreicher.